‚Heimische Elektronik am Mot-da-Ri-Lift, Posta Ladina | EP vom 26.5.26‘
Mit grosser Freude habe ich den Artikel ‚Heimische Elektronik am Mot-da-Ri-Lift‘ gelesen. Er beschreibt ein Teil meiner Geschichte, meines Ursprungs.
Die Entwicklung dieser Elektronik hat die Anfänge in meinem Elternhaus genommen. Mein Vater war ein Freigeist, ein Denker, ein Macher, intrinsisch motiviert Lösungen zu finden, mit noch nie dagewesenen Ansätzen.
Meine Mamma hat neben der ganzen Buchhaltung – nach dem Verkauf der Firma wurde sie durch drei Personen ersetzt! – mit ihrer Herzlichkeit für ein optimales Betriebsklima gesorgt sowie alles Zwischenmenschliche geregelt. Sie war Zentrum und Anlaufstelle. Es gab keine Hierarchie, Informationen wurden geteilt, Transparenz normal, da jeder ein Teil war durch sein Mitwirken. Augenhöhe stand nie zur Frage.
Dies sind alles Werte, welche nun wieder ‚modern und natürlich‘ werden, zu dieser Zeit war meine Mamma jedoch Pionierin. Im Hotel Traube | Üja in Scuol gross geworden, war anpacken, ganzheitliches Denken, Sehen und Miteinander fungieren für sie Alltag.
Diese Werte wurden uns Kindern weiter gegeben. Hinter dem starken Mann, stand eine starke Frau.
Grazia fichun an Jürg Wirt und Thomas Seiler für den Bericht.
Nur ein kleines Korrigendum möchte ich hier anbringen: Meine Eltern haben keinen Rolls-Royce gekauft, die Melcher Regler jedoch waren in Qualität auf dessen Level. Und dieser ‚Rolls-Royce Satz‘ hat bei allen, die meinen Vater kannten für Schmunzeln gesorgt…